Mittwoch, 7. Februar 2018

Das Ding mit der 3 vorne

Schwangerschaftswochen, die nur so an einem vorbeiziehen, Untersuchungen, die mal mehr, mal weniger schmerzhaft sind (Blutabnahmen!) und dazwischen immer mal wieder der erstaunte, rechnerische Blick auf den Kalender (oder einfacher: die Schwangerschaftsapp), die einem sagt, dass man im achten Monat ist und dann auch irgenwann die Woche, in der es passiert: Die 3 steht da vorne!


Auf der Suche nach einem Geburtsvorbereitungskurs, den richtigen Stoffwindeln, der Bachelorarbeit, dem Versuch, Yoga auch im privaten Rahmen zu praktizieren - da vergehen die Tage so schnell, dass man sich einfach nur vertun kann. In diesem Raum-Zeit-sonstwas-Kontinuum.
Da ist auch noch der Alltag mit einem redegewandten quirligen Zweijährigen, einem so wunderbaren Menschen, der Alltag als Familie mit Ausflügen und Zeit daheim, die Zeit zu Zweit, die wir uns noch mehr nehmen müssen, bevor es holterdipolter und "huller om buller" geht.


Ich bin noch lange nicht in dem Stadium angekommen, wo man wartet, dass etwas passiert, auch wenn der Bauch mir schon zu schaffen macht, früher als in der ersten Schwangerschaft. Und ich sehne mich so sehr nach vernünftigen Hosen, nach einer größeren Auswahl des Kleiderschranks. Aber das sind so die Nichtigkeiten, die es einfach nicht wert sind, weiter beachtet zu werden, denn es wird sich ändern - und dann eben doch schneller, als man gedacht hat.

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