Donnerstag, 25. Januar 2018

Mischmaschwirrwarr

Ich habe gerade keine Ahnung, ob ich bereits darüber schrieb oder warum mir der Gedanke im Kopf herumgeistert - vielleicht ohne jemals dazu ein Wort fallen gelassen zu haben. Ist manchmal schwer zu unterscheiden. Dann schreibe ich im Kopf ganze Posts, komme aber nie dazu, sie auch wirklich zu tippen.

Die Entscheidung, so gut wie möglich auf Erziehung zu verzichten (und dazu stehe ich immer noch) und die Entscheidung, sein Leben zu verändern (im Bezug auf Ernährung, Sport oder was weiß ich (besonders beliebt zum Jahreswechsel, habe ich mir sagen lassen)) ist sehr ähnlich.


Beides sind im besten Falle ganz schön umwälzende Daseinsveränderungen. Sie haben viel mit Überlegungen jeglicher Art zu tun, meist sind diese wochenlang vorhanden, bevor man überhaupt erste Schritte tätigt. Und vor allem mit Informationssammlung noch und nöcher. Ebenfalls zuvor. Und gerade ich bin da sehr gründlich. Im Vor- wie auch im Nachhinein.


Egal ob vegetarische Ernährung, vegane Ernährung, Abitur nachholen, Studium, Schwangerschaft, Beziehungs- und Bedürfnisorientie Elternschaft, Stoffwindeln ...
Es war noch nie leichter, sich ein umfassendes Bild von solchen Dingen zu machen, noch nie war es leichter, sich Informationen zu beschaffen (trotz der Schwierigkeit, herauszufiltern, was vielleicht nichts mit Daten und Fakten zu tun hat; denn es darf ja nunmal jede*r im Internet alles und jedes schreiben).

Ich habe einen spannenden Artikel über Adultismus gelesen (erschienen in der Oya), der mich wirklich wütend gemacht hat. Es ist so grausam, wie Menschen mit Menschen umgehen, da braucht man gar nicht weit zu schauen (Krieg, um nur etwas besonders Abscheuliches zu nennen), aber Adultismus ist deswegen besonders fies, weil es so automatisch passiert und niemand darüber nachdenkt. Und weil es einfach seit Jahrhunderten so ist. Und immer war.


Langsam nimmt mein Zuwachs an Zeitschriftenabos eine bedenkliche Zahl an ;) Sogar Jonas kann bald nimmer mithalten. Und er bekommt auch die eine oder andere monatlich ins Haus. Aber ja, mal eine schöne Abwechslung zu Büchern kann es durchaus sein. Und auch wenn es massenhaft gute Blogs gibt, Instagramaccounts und Co, so bin ich immer noch der Papiermensch mit Blätteraffinität.

Kommentare:

  1. Danke für die Anregungen!! Die Oya bekommen wir auch, aber die anderen Zeitschriften habe ich noch nie gesehen... Sehen spannend aus!

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    1. Sehr gern. Auf die "Unerzogen" bin ich aufmerksam geworden vor etwa eineinhalb Jahren, ich beziehe sie jetzt seit einem Jahr und bleibe auch auf jeden Fall dabei, die ist klasse.
      "Mit Kindern wachsen" ist die erste Ausgabe, ich habe sie für ein Jahr abonniert, mal sehen, was ich danach so sagen kann ;)

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