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Es werden Posts vom August, 2017 angezeigt.

Wie die Planung so plant

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Die letzten Wochenenden (und eigentlich auch Wochen) waren voll. Teilweise unbeabsichtigt, teilweise geplant, ein wenig Hickhack hier und dort  und Spontaneität und eigentlich brauche ich ein wenig Ruhe. Deswegen gieße ich jetzt unseren wahnsinnig herrlich blühenden Riesenbalkon und genieße die Sonne. 

Immer diese Urlaubssprünge

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Es war April, wir waren in Portugal im Urlaub, und Love sagte "Apfel". Als erstes Wort nachgesprochen. Natürlich hatte er vorher schon seine "Mama/ Papa-Phase", aber das war irgendwie etwas anderes. Ein Meilenstein der anderen Art. Und ab da ging es vorwärts. Immer weiter, immer mehr, manchmal mit einem Tempo, dass uns beeindruckt hat.



Nach einigen Wochen bei der Tagesmutter wurde es nochmal mehr und im Juni/ Juli ging es los mit Zwei-Wort-Sätzen. Ganz schön fix, ich konnte nur staunen, von Tag zu Tag.


Dann ging es in den Sommerurlaub mit den Schwiegereltern in die Niederlande, inzwischen auch schon wieder vier Wochen her (die Zeit rast, ich wollts nur gsagt ham) und auf einmal legt er los und inzwischen bringt er Drei-Wort-Sätze heraus. Es ist der Wahnsinn!


Er wächst so schnell, er entwickelt sich so rasant, es ist so eine Freude, aber auch manchmal eine große Anstrengung, ihn dabei zu begleiten. Aber immer ein Wunder, jeder Tag aufs Neue.

Fragen über Fragen

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Kann man seinem Kind zu viele Frage stellen? Es überfordern mit einer zu großen Anzahl an Auswahlmöglichkeit?
Ja, ganz klar. Natürlich. 


Aber ernsthaft: Love ist gerade in einem Alter, in dem er schon einiges selbst entscheiden möchte. Und kann. Und auch soll. Und darf. Und überhaupt. Mir ist es sehr wichtig, dass er viele Dinge entscheiden darf, die ihn betreffen. Weil es auch schon genug Sachen gibt, über die er leider nicht entscheiden darf.
Über unseren Tagesablauf, was er jetzt spielen möchte, was auf dem Tablet schauen, worauf er Hunger hat ... Alles Dinge, wo er einen Einfluss drauf hat.

Aber ja, ich tendiere definitiv dazu, ihm zu viele Fragen zu stellen und zu viel zu erwarten, weil ich manchmal nicht weiß, wie weit er ist. Inzwischen bekomme ich es hin, ihn immer nur zwischen zwei Dingen entscheiden zu lassen (z.B. bei der Wahl des Essens oder ähnlichen Sachen), weil alles andere zuviel ist. Das hat sich eingespielt. Aber dennoch passiert es häufiger, dass ich ihn, glaube ich, …

Menschliche Eigenschaften

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Jede*r wird es kenne: man mag manche seiner Eigenschaften und manche - nicht. Oder eher weniger. Und viele dieser Eigenschaften trägt man schon sehr, sehr lange mit sich herum. Sie machen einen eben aus.
Früher war ich immer "so schüchtern" und "so sensibel" und "nicht sehr kontaktfreudig" und derlei Dinge, die gerade Hochsensiblen immer zugeschrieben werden. Und bei mir stimmt es tatsächlich auch sehr. Bis heute.

Eine dieser Eigenschaften ist ein gewisser Grad an Verschlossenheit. Den habe ich immer gehabt und den habe ich auch immer noch sehr häufig, manchmal mehr, manchmal weniger. 
Ab und an wird er mir vorgeworfen: von (sehr guten) Freunden, von Eltern, von Verwandten, von Bekannten - von Jonas. Manchmal wird er mir einfach nur noch vor Augen geführt. 


Wir hatten bis heute Vormittag Besuch von A und J. Sehr gute Freunde aus Berlin. Ich weiß noch, wie ich sie das erste Mal getroffen habe. Und Jonas sie vorgewarnt hatte mit ähnlichen Worten wie diesen hie…

Unser Wochenende in Bildern - 19./ 20. August 2017

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Samstag

Brot und Saft und überhaupt ein paar Reste. Was eben vom Frühstück übrig bleibt.

Wetter schaut ganz passabel aus.

Zweites Frühstück.

Wir treffen uns mit Freunden auf dem Spielplatz.

Es geht hoch hinaus.

Irgendwann ist barfuß laufen dann doch doof.

Nach dem Mittagsschlaf gehen wir wieder hinaus.

In den Wald. Natürlich gibt es direkt am Anfang einen Schauer, der sich gewaschen hat.

Aber es gibt auch Pilze.

Und danach wieder Sonne.

Warum braucht es immer Begrifflichkeiten?

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Meisten, sehr häufig eigentlich, werde ich schief angeguckt, wenn ich das Wort "Unerzogen" in den Mund nehme. Ich könnte stattdessen vermutlich auch "Erziehungsfrei" sagen oder "Ohne Erziehung". Vermutlich, würde ich behaupten, wäre das tatsächlich eine bessere Idee, da "Unerzogen" irgendwie die Gemüter hochkurbelt - verrückt, oder? Was eine bescheuerte Begrifflichkeit so ausmacht. Und warum "Unerzogen" nun "Unerzogen" heißt - tja, was soll ich dazu sagen. 
Meine Haltung ist nun einmal so, selbst wenn ich die Begrifflichkeit aus meinem Wortschatz entreiße, sie umbenenne - es bleibt dasselbe.
Gruppierungen geben sich Namen - das war schon immer so. Nicht nur, was Kinder anbelangt, auch in allen anderen Bereichen, politisch oder was weiß ich, überall schmeißen die Leute mich Begrifflichkeiten um sich. Damit man weiß, worum es geht. Es geht auch um Zugehörigkeitsgefühl. Um Zusammenfindungmöglichkeiten.  
Und tja, auch meine Haltung…

Der Alltag muss warten

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Also, nicht wörtlich nehmen: natürlich ist der Alltag Alltag und überhaupt ist jeder Tag Tag, aber der betreuungsgestützte Alltag geht wohl erst nächste Woche wieder los. Krankheitsbedingt fällt diese Woche, leider - muss ich zugeben, flach. Ernsthaft, wie schaffen es Mütterväter kigafrei und Co zu leben und dann noch zu arbeiten? Meine größte Höchstachtung hier mal wieder!
In jedem Fall schlafe ich derzeit wirklich beschissen, heißt ich mache mit Love Mittagsschlaf und das bedeutet, ich werde wohl nicht dazu kommen, mir unter den Fingernägeln brennende Themen anzusprechen bzw. niederzuschreiben. 
Dann auf in diese sehr wetterwechselhafte, immerhin schon fast halbe herum seiende Woche.

Alltag: Wichtig für Hochsensible

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Zugegeben, ich kann ja jetzt nur aus meiner Warte sprechen, aber ich denke, dass es viele, gerade eben hochsensible Mütter, betrifft: den so wichtigen Alltag. Der, wo alles geregelt ist, von der möglichen Kinderbetreuung am Vormittag bis zum Zubettgehen irgendwann am Abend. 
Eine Herausforderung ist, immer wieder, die Tage neben dem Alltag: die Ferien, die Wochenenden, die Feiertage ... Und was es noch so für unabwägbare Dinge gibt, die das Leben so spannend machen.
Übrigens mag ich hier nicht damit gleichsetzen, dass wir total unflexibel sind und die Stunden von morgens bis abends akribisch durchplanen (okay: ICH bin nicht so) aber der Punkt ist ein anderer:
Es geht um Sicherheit. Sicherheit im Alltag, gewisse Dinge, die dann absehbar sind, wie z.B. feste Freizeitzeiten (welch ein Wort!) Diese Dinge, die für Hochsensible einfach unabdingbar sind, gerade über einen längeren Zeitraum hinweg.
Gestern las und teilte ich auch direkt bei Facebook (allerdings auf meiner privaten Seite) Warum h…

Artikel von Anderen: Juli

Es ist August. Ja, hallo du - und warum bist du denn schon da bitteschön?! Egal, Zeit ist hinfort und ab geht es dafür auf meine Liste von Artikeln, die ich diesen Monat gerne gelesen habe. Aber zugegebenermaßen: sonderlich lang wird es nicht, denn ich habe nur sehr wenige Blogs gelesen, dafür mehr Bücher. Demnächst dazu mehr. Aber jetzt los:

Susanne schreibt in Tu dir Gutes - Selbstfürsorge als Nährboden für Liebe von diesem wahnsinnig wichtigen Aspekt der - Achtung - Fürsorge für sich selbst. Sich selbst Gutes tun, sich verwöhnen lassen, sich den Dingen widmen, die einem gut tun. Gerade das habe ich letzte Woche wieder wahnsinnig vernachlässigt und dafür die Quittung auch umwendend bekommen. Nicht schön, nicht nachahmenswert, von daher: SELBSTFÜRSORGE. Gerade als Hochsensible fällt es mir wahnsinnig schwer und immer noch übersehe ich meine Grenzen. Massenweise, viel zu häufig, andauernd. 
Im Alltag fällt es mir inzwischen leichter, aber wenn alles Alltägliche aus den Fugen heraus ist …