Dienstag, 20. Juni 2017

Operation "Sunny" kommt ins Rollen

Seit September 2015, also bereits einem guten eindreiviertel Jahr, befindet sich Sunny in einem abgemeldeten, stark renovierungsbedürftigen Zustand. Zuerst haben wir gedacht, wir hätten Zeit. Dann stellten wir fest, dass dem nicht so ist. Dann war Sunny auch nicht winterfest, das war sie noch nie, und nach Schweden hätten wir in keinem Fall mit ihr fahren können. Dann fehlte wieder die Zeit.

Ganz klar, wir haben uns verkalkuliert, wir haben es falsch eingeschätzt, aber nach vielem Ringen, viel Hin und Her haben wir uns doch entschlossen, sie soweit fertig zu machen, dass sie wieder in unserer Familie ihren festen Platz einnehmen kann. Also selten alltägliches, aber in jedem Falle Campingauto. Wir bringen es nicht übers Herz, sie zu verkaufen, so viel hängt an ihr, sie ist doch auch gerade mal jetzt im achten Jahr bei uns - wir lieben sie einfach zu sehr und auch wenn es nicht leicht wird, zu Dritt darin zu campen, so wissen wir aber auch: diese Art zu urlauben ist einfach unseres. Klar, ein Ferienhaus ist auch arg beliebt, aber die Kosten fürs Campen (es ist doch einfach billiger) und einfach nur diese Möglichkeit zu haben, für ein verlängertes Wochenende mal eben an den nächsten See zu fahren (oder übernächsten), und es sich dort schön zu machen mit dem Lütten, dem Draußenkind schlechthin! Einfach nur träumchenmäßig cool.


Tja, also haben wir es doch noch geschafft, Dinge anzuschubsen, ins Rollen zu bringen. Wir müssen einiges an Rost entfernen lassen bzw. neues Blech anbringen, dann muss sie auch lackiert werden (die alte ist immerhin auch schon sieben oder acht Jahre her), von den Dreipunktgurten hinten brauche ich gar nicht erst zu reden, das wird wohl das Aufwändigste werden. Dazu kommt die Neuanmeldung, TÜV-Abnahme und vorher noch eine große Aktion in der Werkstatt, neue Einstellungen am Lenker, am Motor, die Schaltung - ja, da liegt vieles im Argen. Vom Kleinscheiß, sowas wie jetzt vielleicht doch endlich Solarplatten draufzupappen und einen neuen Kühlschrank und ein Vorzelt für mehr Platz gar nicht erst zu reden.
Aber hey, wir ziehen das jetzt durch und im nächsten Jahr kann es dann hoffentlich wieder richtig rund gehen. Und vielleicht auch schon noch das eine oder andere schöne Wochenende im Spätsommer. Denn mit etwas Glück ist sie im September dann soweit fertig.

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