Unsere Kraxe

Das Weihnachtsgeschenk vom letzten Jahr erfuhr erstmals "richtiger" Anwendung während des Urlaubs. Vorher hatten wir ein bisschen geübt und Love bei einem längeren Spaziergang durch den Wald schonmal darin herumgetragen. Das klappte ganz gut und wir waren positiv gestimmt für den Wandertrip im April.



Jakob sitzt sehr gut in der Kraxe (übrigens von deuter das gute Stück) und fühlt sich auch recht wohl darin, wenn folgende Bedingungen stimmen: keine Sonne im Gesicht, nicht zuviel Energie, dann mag er viel lieber selber laufen, nicht übermüdet. 
Klingt jetzt irgendwie tricky, teilweise war es das auch.



Wie man sieht, er kann gut darin schlafen, er schläft darin ein und auch weiter, wenn man ihn absetzt. Inzwischen hat er auch noch eine erheblich bessere Größe, die er im Januar noch nicht hatte. Da saß er noch ein wenig mit zu kurzen Beinen da, das ist jetzt besser. 



Die Kraxe ist gut verarbeitet, es gibt genügend Taschen, in die alles Wichtige hineinpasst. Zusätzlicher Sonnenschutzaufsatz und das Regencape kann man kaufen, war jetzt bei unserem Geschenk auch mit dabei und ganz ehrlich: ohne dieses Sonnendach wäre es überhaupt nicht gegangen.


Das Gestell ist stabil und es kippelt überhaupt nicht, lässt sich leicht ausklappen und wieder ranziehen. Jonas kann das komplette Ding inzwischen alleine aufziehen, ich brauche noch Hilfe. Aber er ist ja auch größer und ein wenig kräftiger.
Unsere Touren sahen dann unter den gegebenen Umständen meistens so aus: die erste Stunde ist Jakob gelaufen (wir sind immer morgens spätestens um zehn Uhr losgezogen), so gegen elf oder halb zwölf konnte man ihn langsam in die Kraxe setzen. Entweder man hat ihn dann noch bespaßt oder er ist beim Umherschauen eingeschlafen. Nach dem Aufwachen muss er meistens bald wieder raus und laufen ... Ansonsten heißt es bespaßen, bespaßen, bespaßen.
Ja, viele Kilometer schafft man dann nicht mehr, wir sind auch klein angefangen und haben uns gesteigert, aber mehr als 18 waren dann auch nicht mehr drinne. Das braucht dann auch seine guten 10 Stunden; man muss eben Ruhe und Ausdauer mitbringen. Und Geduld. Aber das kann man ja üben.

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