Sprache

Seit unserem Urlaub in Portugal spricht Love. Also, damit wir uns richtig verstehen: natürlich hat er vorher auch schon ganz viel gesprochen, gesagt, gejohlt, gelacht und Laute von sich gegeben. Und eine Zeitlang hatte er sogar "Mama" sehr gut drauf, aber schnell auch wieder vergessen.
Aber im Urlaub passierte es, dass er uns ein Wort nachsagte: "Apfel" Und das immer und immer und immer wieder. Seitdem ist der Damm gebrochen und es geht rund.
Seitdem er zu E geht, wird es fast täglich mehr. Die Tagesschwester ist die reinste Plapperliese, die hält ihn gut auf Trab und auch der kleine Tagesbruder ist ganz schön auf Zack, wenn es um den Ausdruck von Sprache geht. 


Auf jeden Fall ist es so herzaufgehend, wenn er "Aua" sagt (nicht nur, wenn er sich weh getan hat, sondern auch wenn wir uns weg getan haben oder Sachen herunter gefallen sind). Wenn er sich selbst weh getan hat, kommt er an und wedelt mit dem entsprechenden Körperteil, sagt Aua und wir pusten. Pusten kann er auch gut nachmachen, er spitzt dann ein wenig die Lippen und macht "Pffft". Nur zur Sicherheit, damit wir auch Bescheid wissen, was zu tun ist.
Bald nach "Apfel" kam dann "Badda" (Bagger). Auch "Papa" und "Mama" sind (wieder) im Repertoire. Und auch "Adi" (Auto). Und seit ein paar Tagen "baun" (bauen) und "Baom" (Baum). Obwohl das "au" in "Aua" ihm gar keine Probleme bereitet, ist es derselbe Diphthong in "Auto" und "Baum", den er nicht gesprochen bekommt.
Ich bin so gespannt, wie es weitergeht. Es ist so ein Wunder, diese Zauberwesen namens Kinder. Aufregend und neu, immer wieder, jeden Tag.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Unser Wochenende in Bildern - 22./ 23. Juli 2017

Unser Wochenende in Bildern - 3./ 4. Juni 2017

Unser Wochenende in Bildern - 04./ 05.02.2017