Dienstag, 30. Mai 2017

Irgendetwas vergessen wir immer

Es ist wirklich der Hammer, wieviel Zeugs man mit nur einem Kind anfängt, herumzuschleppen. Ehrlich, da wird der kleineste Wochenendtrip zum Umzug ob des Gepäcks erklärt und ich war wirklich ganz schön stolz auf uns, dass wir nach Berlin mit gerade mal einem Wanderrucksack und einem kleinen Rucksack aufgebrochen sind. Für DREI Nächte! Wow. 


So manches Mal habe ich mich wirklich gefragt, ab wann man wohl lernt. Also aus diesem Packchaos. Weil eigentlich vergisst man das Wichtigste dann doch immer, irgendwie.  Und oft hängt es einfach vom Gefährt ab, mit dem man sich auf den Weg macht: mit dem Zug schaffe ich es häufig, an mich zu halten, nicht zu viel zu packen. Mit dem Auto: nöööööp.


Schuhe für den Lütten etwa (im tiefsten Winter). Oder das Navi - gut, um Glück gibt es Handys, aber das geht halt ganz schon aufs Akku und die Internetnutzung. Oder, auch sehr beliebt, das Tragetuch. Manchmal unbeabsichtigt, manchmal in dem Gedanken, dass man es doch nicht braucht (und dann natürlich erst recht) ...

Fangen wir mit so Spielplatzausrüstungsrucksäcken gar nicht erst an. Beineahe jedes Mal heißt es Stress pur beim Packen für den Besuch "Draußens", und dann vergesse ich fröhlichst entweder: Getränke (wie gut, dass man ihn im Notfall immer nochmal schnell stillen kann - außer, ich vergesse das Wasser für mich, SEHR unpraktisch), Essen für Beide, Spielzeug für den Sandkasten, eine Jacke ...
Seit Wochen, also nö, seit MONATEN, will ich abends eine Tasche fertig machen für einen eventualigen Spielplatzbesuch am nächsten Tag. Tja, ihr könnts Euch denken ...  
Aber auch das brächte ja wieder massig Probleme mit sich: wie bewegt man sich fort, wie lange bleibt man, welches Wetter wird es wohl? ...

Also ja, eine Sache, die ich definitiv unterschätzt habe, bevor wir Eltern wurden. Man braucht zwar nicht immer den halben Haushalt mitschleppen, aber zumindest doch ein Drittel - oder so! 

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