Einer dieser Tage

Passenderweise ein Dienstag nach einem Feiertag. Also quasi ein Doppel-Montag weil wegen langem Wochenende. 


Es war einer dieser Tage, die man hat: jede*r kennt sie und sie sind halt doof. Manchmal besonders doof und manchmal nur ein bisschen. Ab und an ein Klacks, aber Spuren hinterlassen sie immer. Manchmal auch noch in den nächsten oder übernächsten Tag. Darüber muss man stehen. Oder sich ab und an daran laben, dass es eben so ist. Positiv drangehen.
Einer dieser Tage, der mit einem sehr unglücklichen Kind bei der Tagesmutter beginnt, der mit überkochenden Töpfen die Herdplatte aussehen lässt, als hätte man sie seit Jahren nicht geputzt (und bis jetzt auch immer noch nicht), an dem es sowieso nur den ganzen Tag wie aus Eimern gießt und der mit furiosen Kopfschmerzen dann auch ein schnelles Ende ins Bett nimmt. 


Man darf sich aber von so einem Tag, solch läppischen 18 Stunden vielleicht, nicht davon abbringen lassen, es am nächsten Tag neu anzugehen.
Es ist ein neuer Tag, der hat überhaupt nichts mit dem vorherigen zu tun. Er ist taufrisch und vielleicht scheint sogar die Sonne und man hat einen schönen Spaziergang zur Tagesmutter. Überraschungen sind es, die den Alltag, nicht immer, aber sehr oft, bereichern. Man muss sich nur überraschen lassen wollen.  
Und trotzdem erwische ich mich ab und zu dabei, genau das gerade nicht ertragen zu können. Aber das ist auch okay. Es geht darum, sich anzunehmen. So, wie man ist. Und daran arbeite ich.

 

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