Dienstag, 21. März 2017

"Slow Family" von Julia Dibbern und Nicola Schmidt


Zwar hat die Öko-Hippie-Rabenmütter Kathrin bereits schon auführlich über dieses jenes Buch hier berichtet und rezensiert und ich kann ihr eigentlich nur zustimmen aber heya, ich mag auch noch meinen Senf abgeben. Das Buch ist nämlich wirklich ganz, ganz, ganz grandios!

Ich hatte es mir zu Weihnachten gewünscht und es dann über den Umzug und Co ein wenig vergessen. Bzw. es stand dann schon hübsch im Regal, obwohl ich es noch gar nicht gelesen hatte. Dann las ich ganz viele Bücher noch dazwischen und das Ende vom Lied: ich habe es angefangen und dann binnen zwei Tagen gelesen. Es ist ein einfach nur wundervolles Buch!


Ähnlich wie Kathrin erging es mir mit dem Anfang des Buches nicht sonderlich gut, denn ich dachte mir: "Warum fangen sie bei Romeo und Julia an, um dann irgendwann eher spät den Bogen zu kriegen zum eigentlichen Kern?" Aber das ist irgendwie wichtig, denn nur so kriegt man einen allumfassenden Zugang - muss ich jetzt im Nachhinein einsehen!
Auch wenn es für mich völlig klar ist, dass das eine ohne das andere nicht geht und dass der Zustand der Welt ganz dringend bedürftig ist und sich einiges ändern muss: für uns, aber vor allem für unsere Kinder und hoffentlich auch noch Kindeskinder. Nicht umsonst fangen ja gerade viele Neueltern und junge Eltern an, ihr Leben, ihre Lebenseinstellung und ihr Verhalten darin in Frage und/ oder auf den Kopf zu stellen.


Ich mag das Layout super gerne, um ehrlich zu sein ist es total hübsch. Die Photos sind klasse, auch wenn es nicht viele gibt und der Aufbau logisch und strukturiert. Ganz klasse find ich die "Slow-down-faster-Tipps", die eine kurze Idee skizzieren, einen Gedankenstoß geben, wie man ein bestimmtes Problem angehen könnte.


Und das ist das eigentliche Nette und Schöne am Buch: es steckt voller Tatendrang und Ideen, voller Ratschläge und Tipps, aber es kommt nicht mit Patentrezepten oder einem Zeigefinger der sagt "Nur so und so ist es gut und richtig". Ich konnte so viel daraus ziehen und habe einige wichtige Dinge, die ich nun anders wahrnehme, auch wenn ich denke, dass ich schon auf einem guten Weg war in eine Richtung, die mir gut tut. Und damit auch uns, denn es stimmt wirklich, dass wenn es der Mutter nicht gut geht, es dem ganzen Familiengefüge nicht gut geht. 

Also, ein ganz tolles Buch, absolute Empfehlung!

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