Hochsensibel: Wie ich darauf kam

Es ist schon länger her, eine genaue Datierung ist mir nicht mehr möglich, aber es war so 2014/ 15, wo ich das erste Mal, ich meine durch Zeitungsartikel, mit dem Begriff in Berührung kam. Und auch mit Titeln, da ich ein wenig googelte. Parlow z.B. war mir da schon ein Begriff. 

Ja, und dann wurde ich zu Beginn von 2015 schwanger und es trat ein wenig in den Hintergrund. Ich hatte zwar interessante Buchtitel auf meiner Liste stehen und war sowieso regelmäßig Gast in der AGB um Bücher über Schwangerschaft auszuleihen, aber zu dem Zeitpunkt hatte der "Hype" schon um sich gegriffen und die Bücher waren immer ausgeliehen.

Dann wurden wir Eltern und die Zeit zum Lesen nahm, gerade nach dem Wochenbett und nach den ersten Wochen, rapide ab. Andere Dinge traten in den Vordergrund. Blogs vor allem, und hier besonders zu nennen ÖkoHippieRabenmütter. Sie ist auch der Grund, warum das Thema Hochsensibilität nie ganz verschwand, sondern eher immer interessanter wurde, je mehr Gemeinsamkeiten ich feststellte. Und dann kam ihre große Interviewreihe #HochsensibleMütter (Interview von Mo) und da war es völlig um mich geschehen. Es war so krass, diese Interviews zu lesen, auf der einen Seite, und zu wissen: "Ich weiß ob der Problematik, ich erkenne mich darin so gut wieder, verrückt ..." 

 
Warum ich dann jetzt wieder darauf kam? Ich weiß es nicht so richtig. Ich denke, diese ganzen schnellen Umstellungen, diese immer wieder neuen Dinge, die rasch aufeinander trafen, die waren ein Auslöser, nochmal dahin zurückzukommen. Zum Ausgangspunkt quasi. 
Berlin, Linköping, zurück nach Deutschland - innerhalb kürzester Zeit geschah so viel in unserem Leben, alleine schon 2015, dann 2016 direkt im Anschluss, wo Pläne durcheinandergewirbelt wurden. Ich war überfordert mit vielen Dingen, und die Konzentration auf dieses Thema wurde ein kleiner Rettungsanker. Auf zartbesaitet machte ich den Test und ja, war dann ziemlich überzeugt. Den machte ich übrigens, bevor ich dann anfing, mich mit den Büchern einzudecken. Und die Bücher waren dann im Endeffekt nur noch eine Offenbarung, ich verstand mich so viel besser, mit jeder Zeile, die ich las, fiel ein Stein vom Herzen, vom Hirn eigentlich auch, und ich fühlte mich verstanden. Es war, als hätte jemand mich die letzten 28 Jahre studiert und dann ein Buch über mich geschrieben. Oder eben auch mehrere. Es war grandios!

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