Donnerstag, 2. Februar 2017

Hochsensibel - was ist das eigentlich?


"Es gibt sensiblere Menschen und weniger sensible." (Parlow 2015: 11) Soweit, so logisch.

"Jeder Mensch, egal wie sensibel, hat eine persönliche Behaglichkeitszone in Hinsicht auf die Menge, die Intensität und die Dauer von Eindrücken aller Art. [...]" (Parlow2015: 11) Das, denke ich, ist auch verständlich und kann jede*r unterschreiben.

"Diese persönliche Behaglichkeitszone kann von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein [...]." (Parlow 2015: 11)

Dies sind oder sind eher ein Teil der Einleitungssätze von Georg Parlows "Zart besaitet", einem Buch, welchem ich einfach nur jeden, der sich für das Thema interessiert, sehr ans Herz legen kann. Ich selbst habe es noch nicht ganz gelesen, aber gebe gerade mein Bestes, das auch noch zu tun.


Nun ja, bei Hochsensiblen ist diese Behaglichkeitszone meist eher klein bzw. schmal. Um nicht zu sagen, eine regelrechte Gratwanderung. Insbesondere bei Müttern. Aber darauf werde ich später noch genauer eingehen.


Wikipedia schreibt dazu: "Hochsensibilität (deutsche Terminologie uneinheitlich; auch: Hochsensitivität, Hypersensibilität oder Überempfindlichkeit) ist ein Phänomen, bei dem Betroffene stärker als der Durchschnitt auf Reize reagieren, diese viel eingehender wahrnehmen und verarbeiten. Bisher gibt es jedoch keine eindeutige und allgemein anerkannte neurowissenschaftliche Definition des Phänomens, was Hirnforscher darauf zurückführen, dass die High-Sensitivity-Forschung (HS-Forschung) noch ganz am Anfang steht."


Ich denke, diese Definition ist arg weit gefasst, es geht noch sehr viel spezieller, aber für den Anfang reicht es gut aus. 

Ich möchte die nächste Zeit und ein paar Blogbeiträge dafür nutzen, darüber zu erzählen, zu schreiben, zu berichten: wieso, warum, weshalb, wie ich darauf kam, wie es überhaupt dazu kam, wie ich auf die Idee gekommen bin usw.

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