Schlaf ist wirklich ein großes Thema

Man liest den Satz in wirklich jedem Babybuch/-ratgeber/-erziehungstippsgeber etc. Und ja, es ist sehr viel Wahres dran und genau das ist das Problem: man gibt es selber nicht gerne zu aber es braucht schon eine ganze Weile, bis man mit dem Schlafmangel klarkommt und auch dann gibt es immer wieder Phasen, wo man denkt "Ich kriege nicht mal ein Augenlidzucken hin, und muss ich es jetzt tatsächlich öffnen?" 


Wir haben hier schon verschiedenste Schlafphasen durch und auch unglaublich viele Methoden, wie Love einschläft. Wobei es genaugenommen immer nur zwei gab: Tragen oder Stillen! Und das immer wieder abwechselnd. Aber inzwischen kann er auch super im Auto, bei entsprechender Müdigkeit, einschlafen. Und das ist erstaunlich, weil er dabei das einzige Mal keinen Körperkontakt zu uns hat.


Nun, gehen wir chronologisch vor: die ersten Wochen und eigentlich auch Monate mussten wir ihn tragen. Sehr, sehr lange. Im Tuch, in der Marsupi, egal, hauptsache schön schaukeln und dabei was vorgesungen bekommen. In dieser Zeit ist er auch immer erst spät müde gewesen, nach 22/23 Uhr kam erst ein realer Einschlafzeitpunkt, manchmal sogar noch später. Zu dem Zeitpunkt war uns das allerdings sehr recht, denn ich habe den fehlenden Schlaf nachts so ab acht Uhr nachgeholt und Jonas hat ihn getragen und ihn mir irgendwann ins Bett gelegt, wir haben gestillt und alles lief wie am Schnürchen. 
Dann kam die Phase "Einschlafstillen" und seine Zubettgehzeit wurde Gottseidank früher. Allerdings auch seine Aufstehzeit, die Spitzenwerte lagen dann irgendwann bei 5 Uhr! Aber zum Glück pendelte sich dann auch hier nochmal eine Schlafphase von 7 - 9 Uhr ein, sodass ich auch noch Schlaf nachholen konnte. Aber auch diese Rituale fanden ein Ende, nämlich sobald er beweglicher wurde. Also noch nicht krabbeln, aber sich eben rollen und ein wenig robben und rückwärts sich fortbewegen.


Dann wurde nämlich abends immer noch gut getobt im Bett (ab dann gibt es auch viele abgebrochene Versuche, weil es einfach sinnlos ist, ein fittes Baby in den Schlaf zu begleiten) und seitdem er richtig krabbeln kann und jetzt auch noch laufen ist das Schlafenlegen ... Nun ja, sagen wir ruhig: Speziell.


Man kann festhalten, sobald er körperlich mobiler wurde, ist das Zubettbringen und die dranhängenden Rituale immer anders geworden. Jetzt, mit dem Krabbeln, hatte es sich wieder gut eingespielt, aber zwischen Krabbeln und Laufen lagen jetzt gerade mal zweieinhalb Monate - d.h. wir sind wieder in einer herrlichen Umbruchphase, in der sich wieder neue Ritale festigen, andere wegfallen, die vorhandenen ausgebaut werden - sucht es Euch aus!  

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