Auf Erasmus in Linköping: Kursablauf an der LIU

Der Beginn meines neuen Kurses "Familj, släkt och samhälle i ett globalt perspektiv" diese Woche nehme ich mal als Anlass, über den Aufbau meiner Kurse zu berichten. Ich weiß nicht, wie das sonst so läuft, aber ich schätze mal, dass es ähnlich funktioniert. Zunächst noch schnell gesagt: die Semesteraufteilung ist eine ganz andere, in Deutschland fängt die Uni jetzt erst wieder an, ich bin bereits seit August dabei. Bis Ende Januar geht hier das Herbstsemester, ab Februar beginnt dann schon das Frühlingssemester. Das geht dann bis Mai und dann ist auch schon wieder Ende!


Der Kurs gehört auch wieder zur Socialantropologi - und läuft haargenau so ab wie der erste, die Einführung: Vier Wochen lang Kurs, zweimal die Woche, also acht Mal, die fünfte Woche ist die Schreibwoche, wo man die kursuppgifter verfasst. Also eigentlich nicht, natürlich soll man das innerhalb der Kurszeit immer passend zum jeweiligen Thema machen, aber ja ... Nein. Nicht mit Kind, nicht zurzeit, das klappt einfach nicht.
Okay, zurück zum Thema. Ich besuche 4 Kurse á 7,5 ECTS, das heißt ich komme hoffentlich mit 30 Punkten an die HU zurück. Und damit wäre mein SOLL auch voll. HA!
Bin ich schon wieder abgeschweift? Ich kriege das schon noch hin. 
Passenderweise laufen meine Kurse alle hübsch nacheinander ab: der erste war im September, der zweite jetzt im Oktober, der dritte setzt zwar im Oktober auch ein (nächste Woche), aber geht bis Januar (ich erkläre mir das durch die lange Literaturliste, die wir zu lesen haben) und der vierte ist ein (fast) reiner Dezemberkurs. Ja, im November habe ich quasi gar keine Uni. Bloß zweimal. Das ist echt verrückt!
Also ein ganz interessantes Blocksystem, welches hier verfolgt wird, und mir gefällt es bisher besser als an den Unis in Deutschland.

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