Auf Erasmus in Linköping: Vegan ebenda

Jetzt sind wir seit einem Monat in Schweden, und bekanntermaßen ist die schwedische Küche nun alles andere als vegan: Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte - all dies und noch viel mehr findet sich in der schwedischen Küche wider. Aber das ist ja mit der deutschen nicht großartig anders. Man muss sich eben zu helfen wissen und Linköping ist beileibe keine Kleinstadt. Es gibt große und kleine Supermärkte, die oft so ziemlich alles bieten, was das Veganerherz begehrt: Aufschnitt, Joghurt, Milch - alles vorhanden, oftmals mehrere Sorten und  Marken. Auch vor Schweden hat der Einzug der pflanzlichen Ernährungsweise keinen Halt gemacht.

Nur ist ja gerade die vegane Ernährung in den eigenen vier Wänden kein Problem, schließlich bestimmt man selbst, was in den Einkaufskorb kommt. Das Essen außerhalb ist, gerade mit Baby, welches einem selten die Zeit zuhause lässt, viel Essen vorzubereiten, ein Problem. Oder kann eines werden. Je nachdem.

Gerade die Uni ist da schlechter aufgestellt als ich dachte. Es gibt hier aber auch, anders als in Deutschland, nicht die Tradition der Mensa. Die allermeisten bringen sich ihr Essen selbst mit, die anderen holen sich einen Salat aus der Frischetheke zum selbst zusammenstellen (und hier ist der gute Punkt: das bekommt man vegan gut hin) und nur die wenigsten kaufen sich ihr Essen in der Uni in einem der vielen Cafés (in einem gibt es allerdings ein veganes Sandwich). Aber das heißt auch, dass Sojamilch hier nicht vorkommt und man sich die im  Prinzip selbst mitbringen muss.

In Linköping selbst kriegt man in so gut wie allen Cafés dagegen problemlos diverse Getreidemilche, nur ist man essenstechnisch hier oft auf Kompromisse angewiesen. Es gibt einen Laden, "Hälso Freak", der hat einen veganen Wrap, den habe ich allerdings noch nicht probiert.
Ansonsten bekommt man ganz viel Falafel mit Humus, also kein Problem. Großartig essen gehen ist in Schweden auch preislich einfach nicht machbar, da verhältnismäßig teurer als in Deutschland, wenn man die Mittagsangebote außen vor lässt. Ist aber auch absolut nicht schlimm, in Berlin haben wir ja nochmal alles rausgeholt was ging ;)

Kommentare

  1. Antworten
    1. Ein bisschen nur in der Theorie, denn man darf im Prinzip immer genau dort sein wo es etwas gibt :P

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