Auf Erasmus in Linköping: Introduktion till socialantropologi

Wer sich jetzt fragt "Wie was hö? Was war mit Kultur- und Literaturwissenschaft denn jetzt?" der darf das gerne tun, aber nun ja, was soll ich sagen? 
Literaturwissenschaft belege ich auch noch einen Kurs, weil mir leider auch nur noch einer in meinem Studienplan fehlt. Aber bei Kulturwissenschaft fehlen mir leider noch ein paar mehr Kurse, also musste ich gucken, dass ich wenigstens ein bisschen in diese Richtung gehe, wenn ich Erasmus mache. 
Gut, Kulturwissenschaft gibt es hier in Linköping nicht so richtig oder eben nur sehr eingeschränkt - also habe ich mich am Institut bzw. dem Katalog umgesehen und ganz viel Sozialanthropologie gefunden und das war zum Glück in Ordnung. Also habe ich ganz, ganz viel davon und leider nur ganz, ganz wenig Literatur. Blödes Bachelorsystem, ey!

Aber darum soll es jetzt gar nicht gehen, sondern um den Kurs selbst. Der ist nämlich seit Mittwoch schon zu Ende! Ja, richtig gelesen, Schluss, Aus, Vorbei. So schnell kann es gehen, dabei ist das Semester doch noch gar nicht so alt.



Dieses oben abgebildete Buch war die Literatur zum Kurs, leider hat alleine die Lieferung dieses guten Stücks drei Wochen! gedauert, sodass ich von Anfang an nicht vernünftig meine Aufgaben machen konnte. Nicht so richtig schlimm, schließlich ist die Abgabe erst nächste Woche, aber zum drin einkreisen, malen und zum einfachereren Mitarbeiten wäre es schon praktisch gewesen. Damit mir das nicht nochmal passiert, habe ich die Bücher, von denen ich schon weiß, dass ich sie brauche (was bei diesem hier leider nicht der Fall war) schon bestellt, auch wenn der Kurs erst in zwei oder drei Wochen anfängt.

Die Dozentin war sehr nett, hat wohl wahnsinnig schnell gesprochen, aber dafür waren ihre Folien top und für mich äußerst praktisch. Ich konnte, dict.cc sei Dank, rasch fremde Vokabeln nachschlagen und sie hat auf lisam, der Lehrplattform der Uni, die Präsentationen zusätzlich hochgeladen, sodass ich sie jetzt auch zum Verfassen des Aufsatzes als Unterstützung zurate ziehen kann. Alles in allem schonmal super Voraussetzungen!

Am Niveau habe ich dann gemerkt, dass es wirklich ein Einführungskurs ist. Ich weiß nicht, ob es am Fach lag, und dass ich seit sechs Jahren mit jemandem zusammen lebe, der ein sehr ähnliches bzw. dasselbe Fach studiert hat, aber bis auf ein oder zwei Themen waren mir Inhalt und Ausführung eher bekannt. Wir haben häufig darüber gesprochen, ich habe sehr viel mitgenommen aus seinem Studium und den Fragestellungen und auch deshalb war der Kurs genau das richtige zum "Ankommen" an der Uni. 

Die einzige Schwierigkeit für mich ist tatsächlich dieses blöde Englisch. Die Wahrscheinlichkeit war natürlich sehr hoch, dass ich es mit englischen Texten zu tun bekomme, aber gut, hier in diesem Fall kann ich auch noch viel auf die Folien der Dozentin zurückgreifen, die mir ziemlich viel übersetzt - praktischerweise. Das hat Anthoropologie eben so an sich - ich weiß auch, wieso ich es nicht studiere, hauptsächlich meine ich.

Zum System und dem Ablauf der Uni und meiner Kurse an sich kommt demnächst noch ein kleiner Post, das würde hier jetzt den Rahmen sprengen. 

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