"Ihr verlangt ihm viel ab."

Auch wenn eine Freundin dies sagte, so hatte sie einen Gedanken ausgedrückt, den ich bereits vorher hatte. Den ich nur selbst nicht aussprach. Muteten wir Love zuviel zu?
Erst die Umzugswochen, dann eineinhalb Wochen ohne "festen" Wohnsitz, viel Autofahrerei, eher gestresste Eltern, andere Menschen, die sich teilweise um ihn gekümmert haben, auch wenn es die Großeltern waren, aber die sieht er leider auch nicht sonderlich oft.


Man kann nicht wirklich sagen, dass wir unser Leben komplett nach ihm richten, auch wenn es im Alltag wohl so ist. Und auch sein sollte, es ist nämlich so viel einfacher, sich nach Loves Rhythmus zu richten, als dem Kind seinen aufzuzwingen. 
Nun, wir hatten viel Stress, er hatte viel Neues und viele Neuen um sich, alles war anders, mittendrin lernte er krabbeln und das eröffnete ihm sowieso neue Horizonte ... Es war nicht sonderlich leicht, für uns alle war es aufregend und neu und ich bin so froh, dass wir seit einer Woche wieder eine feste Bleibe haben und glaube, dass es auch Love sehr gut tut, hier zu sein und viel weniger Auto zu fahren.



Aber war das Wichtigste für ihn nicht immer dabei? Wir, seine Eltern, die ihn seit nun fast 42 Wochen Tag und Nacht begleiten, die er tagtäglich und immer um sich hat, die ihn niemals aus den Augen lassen, ihn in den Schlaf begleiten, ihn tragen und schieben, für sein Wohl sorgen? Ich denke, dass das schon Wert genug ist, um nicht völlig außer Rand und Band zu geraten und zu wissen "Es ist immer noch alles gut."
Auch wenn die Umgebung sich verändert, auch wenn die Sprache, sich verändert, das Klima - so viele Dinge, die anders sind, anders aussehen, anders riechen und schmecken; eines bleibt doch immer, immer, IMMER gleich: und das sind wir.

Kommentare

  1. Liebe Lea, lieber Jonas, i c h kann nur dazu sagen, dass Ihr wunderbare und fürsorgliche Eltern seid !

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  2. Vielen Dank lieber Siggi :* Im Prinzip weiß man es ja auch, man muss es sich nur ab und an vor Augen führen, gerade wenn es ein wenig anstrengend ist :)

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