William Boyd "Die Fotografin"

William habe ich entdeckt, als ich noch in der Mediothek gearbeitet habe, also vor etwas längerer Zeit. Aber seither lese ich ausnahmslos jedes Buch von ihm. Ich glaube, nur ein einziges habe ich bis jetzt tatsächlich nicht gelesen, aber angefangen, und dann doch für nicht gut befunden, und deswegen aufgehört. Aber das betraf nur eines seiner vielen, vielen Bücher und hat mich selbst ganz erstaunt, denn dieser Mann kann wirklich biographisch erzählen, dass es eine Wonne ist, ihn zu ... verschlingen, ja doch, so muss man sagen.


Denn das ist sein Stärke: herausragende Protagonisten und Protagonistinnen, die spannende Dinge erleben und häufig in schwierigen geschichtlichen Zeiten ihr Dasein fristen. Also fristen meine ich in diesem Fall sehr positiv. 
Auch seine Hauptfigur hier, Amory Clay, ist eine starke Persönlichkeit, deren Leben als Fotografin in den Zeiten vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg von allen Seiten beleuchtet wird.
William schreibt einfach so lebensecht, so nah an den Geschnissen, es ist, als ob man permanent selbst mittendrin ist. 
Dieser Mann ist wirklich eine Koryphäe auf diesem Gebiet der Schriftstellerei (und auch das ist hier nur positiv gemeint). 
Tja, also viel bleibt zum Buch eigentlich nicht mehr zu schreiben, denn worum es geht steht oben und wen es interessiert, der sollte mal reinlesen. Spannend geschrieben und absolut empfehlenswert!

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