Vor- und Nachteile eines Winterwunders

Man verstehe mich bitte nicht falsch: natürlich ist es einem vollkommen egal, wann das Kind jahreszeitentechnisch/ monatiös zur Welt kommt. Et kütt, wie et kütt, und das ist auch richtig so. Aber man darf ja mal sagen, wie es so ist, am praktischen Beispiel quasi: so ein Winterbaby (klaro, November ist noch Herbst, aber mal ehrlich - der Unterschied ist jetzt nicht RIESIG).


Denn so ein Winterbaby hat wirklich einige Vor- und Nachteile, zumindest wenn es sich um Jakob Love handelt. Der es nämlich gar nicht mag, angezogen zu werden. Und leider, leider sind die Winter in Deutschland ab und zu auch mal etwas kühler. So ein kleines Frischgeschlüpftes muss warm angezogen werden. Und wenn das immer und immer wieder in Geschrei ausartet, hat man, also ich auch, irgendwann keine Lust mehr darauf und sehnt ein wenig wärmere Temperaturen herbei. 
Ein Vorteil hatte der Winter aber definitiv: es war ein Genuss, das Baby im Tragetuch immer bei sich zu haben. Es war sehr einfach und passend, ihn so durch die kalte Jahreszeit zu bugsieren. 
Die letzten Tage, wo es hier so warm war, habe ich einfach aus Temperaturgründen vom Tragetuch Abstand genommen. Es war mir schlichtweg viel zu heiß, um dann auch noch ein 7-Kilo-Paketchen an mir kleben zu haben. Und als Tragemama tut mir das doch sehr Leid, von daher: Eindeutiges Pro hier!

 
Toll finde ich auch, dass es im Wochenbett dann so richtig schön gemütlich ist: draußen ist eh blödes Wetter, also braucht man auch gar nicht erst aufstehen. Ist ja Herbstwinter und so. Da lockte keine Sonne oder ähnliches. Aber auch das Wochenbett hatte irgendwann ein Ende und da muss ich ehrlich sagen: der Winter ist nicht geeignet, um stundenlang spazieren zu gehen, auch wenn einem Daheim die Decke auf den Kopf fällt.


Aber so ein Baby wächst ja, und das ziemlich rasant; mit einem Herbstbaby (also noch eher, wenn es wirklich im September oder Anfang Oktober geboren ist) wird dann der Frühling umso schöner: es wird mobiler, interessiert sich für die Umwelt, kann greifen und somit sind Spielplatz und Co schon gute Zeitvertreibe. Und Freibad erst ... Nun ja, bis das hier richtig spannend wird, geht glaube ich noch ein wenig Zeit ins Land. Nicht schlimm, Eltern-Kind-Cafés sind auch schon eine tolle Sache für Love, die besucht er sehr gerne.


Sehr schade fand ich, was mir leider erst im Nachhinein aufgefallen ist: wir haben sehr wenig Haut an Haut gekuschelt. Obwohl wir anfangs viel im Bett lagen, war er meistens angezogen, weil wir Sorge hatten, dass er es nicht warm genug hat (okay, sind wir ehrlich: Jonas hatte Sorgen). Ist mir aber auch erst klar geworden, als es dann "zu spät" war. Inzwischen finden wir uns häufiger nur in der Windel oder im Body zum Kuscheln zusammen, ist halt auch wärmer jetzt. Und Nachholen geht sowieso immer!

Also rein aus Abwechslungsgründen wird Geschwisterchen bestimmt ein Sommerbaby ;)

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