Unser Einschlafritual

Rituale sind wichtig fürs Baby. Daran kann es sich orientieren, festhalten und fühlt sich somit sicherer. Nur irgendwie blöd, dass wir in sowas total schlecht sind. Eigentlich. Denn gerade abends haben wir inzwischen den Dreh ziemlich gut raus, wie ich finde. Ich weiß allerdings nicht so richtig was zuerst kam: der Dreh von Love oder der Dreh von uns. Egal, auf jeden Fall klappt unser Ins-Bett-Geh-Ritual sehr gut. 


Zwischen sechs und halb sieben gibt es meistens Abendbrei, je nachdem, wie lange die letzte Mahlzeit eben zurücklag. Abhängig von der Uhrzeit spielen wir danach noch ein wenig, auf der Wickelkommode vor dem Wechsel der Nachtwindel oder nochmal auf dem Boden in seinem Spieleparadies, das ist unterschiedlich.
Um Punkt sieben Uhr legt Love einen Schalter um, dann muss SOFORT ins Bett. Das ist wirklich lustig ... Ich sage ja, innere Uhr und so, sowas haben auch Kinder. Nun, das heißt, dass wir ihn um spätestens viertel vor sieben auf dem Wickeltisch dann doch liegen haben, um Windel und Schlafanzug anzuziehen.


Dann gehen wir zusammen ins Bett, die Vorhänge sind schon zu- und die Spieluhr aufgezogen und je nachdem wie müde er ist, schläft er nach dem Stillen sofort ein oder er rödelt sich noch ein wenig. Ganz nach Lust und  Laune. Um kurz vor halb acht schläft er allerdings meistens. Folgt der spannende Teil des Abends: wie oft wacht er jetzt noch auf und muss beruhigt werden, bis er in die Tiefschlafphase findet? Auch das ist nicht vorhersehbar, manchmal meldet er sich bis zur ersten Hungerattacke nicht mehr (die ist zwischen 11 und 1 Uhr), manchmal pendel ich zwischen Wohn- und Schlafzimmer noch alle halbe Stunde hin und her. Ich bleibe nämlich nicht immer mit ihm im Bett, gerade jetzt, wo es noch hell ist, fällt es mir leichter, noch etwas am Schreibtisch zu arbeiten als im Bett - das macht immer so müde ;)


Ich mag unser Abendritual sehr, es ist auch für mich eine sehr schöne Art und Weise, den Tag zu beenden, runterzukommen, Zeit mit Love zu genießen, mit ihm zu kuscheln, ihn zu knuddeln, zu streicheln ... Ganz exklusiv sag ich da nur.


Es ist so viel leichter für mich, ihn auf diese Art und Weise ins Bett zu bringen als noch vor sechs Monaten, wo wir ihn stets tragen mussten und er nie vor 22 Uhr geschlafen hat, meistens eher noch viel später. Ich hoffe, diese Phase bleibt noch ein bisschen da :)

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