Sechs Monate Eltern-sein

Ein halbes Jahr sind wir nun schon nicht mehr nur ein Paar (das natürlich auch immer noch), aber v.a. sind wir Eltern. Ist das nicht witzig, zumindest geht es mir so, dass, wenn ich Familien sehe, nicht denke "Ah, da ist ein Paar mit Kindern" sondern "Das sind Eltern, wie schön." Irgendwie seltsam, oder? Egal, unser Elterndasein hat uns schon ganz doll im Griff, auch, weil für viele anderen Dinge gerade keine Zeit bleibt.
Die Masterarbeit muss geschrieben, die Uni gerockt, Love geschaukelt werden, und dann kommt da noch der Umzug, eine große Abschiedsparty Anfang Juli, eine Hochzeit von Freunden Ende Juli, die Wohnungssuche in Linköping und und und ...
Die Liste ließe sich jetzt noch endlos fortführen, aber das ist jetzt nicht sonderlich spannend für alle Beteiligten ;)
Inzwischen ist das Eltern-Dasein für uns Alltag, wir haben unsere Strukturen, unsere eingespielten Rituale, unseren Zeremonien. Es läuft mal mehr, mal weniger rund, ein bisschen eierig ist es zwischendurch dann halt und manchmal anstrengend, weil die Zeit zu Zweit fehlt, der Schlaf sowieso und es eben ... nun ja, knirscht im Getriebe. Aber das ist normal und auch im Paaralltag sicherlich immer mal wieder ein Problem. Nur macht ein kleines Wunder es eben nicht einfacher.
Wir müssen uns oft absprechen, viel Alltagsgedöne machen, dass es eben so gut läuft, wie es das meistens tut. Es steckt viel Organisation und weniger Leben im derzeitigen Ablauf, aber auch das wird sich irgendwann wieder ändern. Besser werden, anders werden.
Es ist ja nicht schlecht, so wie es jetzt ist, nur könnte man das auf Dauer nicht durchhalten. Weder alleine, noch zu Zweit. 
Dennoch sind wir in unseren neuen Rollen angekommen, unser Glück ist größer geworden, unsere Liebe auch und alles wächst und gedeiht und entwickelt sich! Leben halt.

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