Sonntag, 10. April 2016

Dreiundzwanzig Wochen mit Jakob Love


Eine Woche ist um und der Wochenrückblick ruft mich ins Haus, auch bei bestem Wetter. Gleich geht es wieder raus und die Sonne genießen, aber gerade schreibe ich Euch noch rasch zusammen, was uns derzeit so auffällt: am Lütten!
Er kratzt sich selbst am Kopf und am Bauch, was sowas von süß ist. Gerade am Kopf wirkt das sehr lustig, so nach dem Motto: "Lass mich kurz nachdenken." Das Kratzen am Bauch hat einen kleinen Nachteil beim Windeln wechseln ... Die Hände werden schnell schmutzig, sagen wir es mal so.
Zunge rausstrecken war die letzten Tage heiß im Kommen, gerade geht es wieder. Ob er sie wieder vergessen hat? Mal gucken, ob er sie wiederfindet. Bald.
Füße sind spannend, so gerne fällt er derzeit kopfüber auf seine Beine und untersucht alles ganz genau. Er entdeckt seinen Körper, anders ist es nicht auszudrücken. Aber süß ist es!


Brei essen funktioniert mal gut, mal weniger gut. Dann muss man es halt noch mal ein wenig später probieren, dann klappt es meistens besser. Inzwischen hat wir schon Mischungen wie Pastinake-Möhre, Pastinake-Kartoffel (war nicht so der Renner) oder auch oft pur Möhre oder pur Pastinake. Bald füttern wir schon vier Wochen zu, mal gucken, die Breimengen variieren noch so, dass ich noch nicht darüber nachdenke, einen Abendbrei oder ähnliches einzuführen. Wir schauen erstmal, bis wir da noch ein wenig mehr Routine reingebracht haben. Zurzeit befindet er sich ja auch in einer eher ungewohnten Umgebung, Berlin dürfte ihm vertrauter sein. Inzwischen isst er eh zweimal am Tag Brei, so ab und zu, weil er dann beide Male so halbe Portionen isst. Letztens hatte er fast 300 Gramm an einem Tag geschafft! Da war ich vielleicht platt.


Auf dem Bauch kommt er noch nicht vom Fleck, auf dem Rücken dreht er sich ja schon fleißig und liegt schon nach wenigen Minuten nicht mehr am selben Platz wie zuvor. Er ist überhaupt so aktiv, seine Beine, seine Arme, auf den Photos sieht man es immer gut, er kann kaum stillhalten. Wir haben hier eine Action mit ihm, mensch, Wahnsinn! Der Schub kommt wohl auch langsam, so ein, zweimal am Tag oder auch dreimal, je nach Laune, hat er seine schwierige halbe Stunde, Stunde, wo man ihm nichts recht machen kann: Schlafen doof, Brust doof, Brei doof, Eltern doof, Spielzeug doof ... Ihr versteht. Da probiert man dann lange herum und irgendwann wird es dann wieder besser und die Stimmung kippt in die Gute-Laune-Richtung. Unsere liebe, süße, wundervolle, große, kleine Grinsebacke!

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