Montag, 1. Februar 2016

Drei Monate Eltern-Sein

Heute wird Love drei Monate alt und was heißt das im Umkehrschluss? Es wäre eine gute Zeit, um mal zu resümieren. Oder in sich zu gehen, zu überlegen, wie das denn so gewesen ist, die letzten Tage, Wochen, Monate. 
Ja, wirklich, die Zeit rast, gleichzeit vergeht sie aber auch sehr langsam, es ist ein verwirrender Mischmasch aus Zeitsträngen, die kreuz und quer verlaufen. Einige Dinge werden sehr unwichtig und man vergisst sie gerne und durchaus auch ausversehen (z.B., dass nächste Woche schon Prüfungen sind). 
Es ist einfach so, dass jeder Tag irgendwie gleich aber auch völlig anders ist. Man macht neue Entdeckungen am Kind, am Leben als Eltern,  als Studenten, die versuchen, ihren Alltag zu meistern ohne Unterstützung von außerhalb, da die Großeltern, denen man ein Kind in so einem Alter am ehesten geben würde, 700 Kilometer entfernt sind. Aber auch damit lernt man, umzugehen.
Jakob macht es uns auch immer noch sehr leicht, gerade in den letzten Tagen war er einfach wieder nur purer Sonnenschein im trüben Winterwetter und (ähnlich wie die Mama) ist er den ganzen Tag nur am Grinsen, Plappern und Heiterkeit verbreiten.


Unser Dasein als Eltern hat uns auch sehr verändert, ob jetzt gut oder schlecht sei dahingestellt (sicherlich ist beides der Fall, aber das bleibt wohl auch kaum aus), auf jeden Fall ist es jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung, der wir uns zu gerne stellen, was aber auch anstrengend und kräftezehrend ist - auf Dauer. 
Denn so oder so, die Situation ist, auch nach drei Monaten, manchmal noch neu und ungewohnt, auch wenn ich inzwischen sagen kann: das Muttersein ist bei mir angekommen, ich kann mich langsam als Mama definieren und gedanklich habe ich es endlich begriffen und bin in der Realität angekommen. Es braucht halt alles sein Weilchen! Denn zwischen Schwangerschaft und Familie besteht doch ein riesengroßer Unterschied ;)

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