Dreizehn Wochen mit Jakob Love

Es ist schon wieder Sonntag und das heißt: Wochenstandsanzeige vom Lütten! 
Ja, diese Woche war durchwachsen, eine Mischung aus "Engel auf Erden" und "kleiner Schreihals, der nicht weiß, was das Problem ist". Obwohl ich doch stolz verkünden kann: in den allermeisten Fällen wissen wir inzwischen, was seine Quengelei bedeutet oder warum er denn jetzt schreit. Es ist kein Raten mehr dabei, rappzappzapp wissen wir eigentlich, wo sein Problem liegt, und das soll schon was heißen ;)
Baden ist ihm immer noch suspekt, auch wenn wir ihn ganz gut ablenken können und in einer Tour was erzählen, singen, beruhigende Worte von uns geben, sobald er in der Wanne sitzt. Aber so ganz geheuer ist ihm das in seinem Eimerchen nicht.
Während der Rückbildungskurs mit ihm diese Woche anstrengend war, war bei der Massage am Donnerstag dieses Mal alles in bester Ordnung, auch wenn er irgendwann klar gemacht hat, dass es ihm jetzt reicht, ließ er sich schnell beruhigen und wir hatten einen richtig tollen Nachmittag. Er war auch einfach sowas von entspannt danach. Das hielt leider nicht bis zum Abend: am Dienstag ließ er sich ja phantastisch ins Bett bringen, am Donnerstag war das nicht vorgesehen und wir haben sehr lange praktiziert, bis er dann endlich richtig tief schlief und wir auch ins Bett konnten. Das war um halb zwölf der Fall!


Mit seinen Spielebögen hat er richtig viel Spaß, musste man ihm das bis vor Kurzem noch eher "vorspielen", so haut er jetzt mit größter Fröhlichkeit überall an und spielt und plappert und blubbert dann auch vor sich hin. 
Überhaupt kann man sich klasse mit ihm unterhalten, das liebt er auch total.
Der Wickeltisch ist immer noch sein Highlight, da ist er sehr gerne und lässt sich von uns in jedweger Weise dort verwöhnen.
Überhaupt konnten wir ihm diese Woche das erste richtige Lachen entlocken, was SO toll und SO SÜß klingt, dass ich mich gar nicht mehr einkriege, wenn er einmal loslegt. 
Im Tragetuch schläft er nicht mehr sofort ein, man muss ihn meist etwas länger durch die Gegend spazieren, bis er einschläft, er guckt einfach zu gerne durch die Gegend.
Einen Nachteil hat er entwickelt: er ist lange nicht mehr so geräuschunempfindlich wie mal am Anfang und man merkt auch deutlich, dass er viel besser zwischen Tag und Nacht bzw. hell und dunkel unterscheiden kann als noch vor ein paar Wochen.

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