Fazit: Wochenbett

So schnell sind sie herum gegangen, die sechs Wochen "offizielles" Wochenbett. Allerdings war meines schon gefühlt nach eineinhalb Wochen vorbei. Warum eigentlich? Denn ich hatte mir ja vorgenommen, mich so richtig verwöhnen zu lassen und alle Zeit zu nutzen, die ich benötige, mich nicht stressen zu lassen, alles soll ganz in Ruhe auf mich zukommen ... Nou ja, so janz hat dat wohl nicht geklappat, wa?
Zum Einen war da einfach dieses Uniding. Die Referate, die ich halten musste, die mir im Nacken saßen, von denen ich mich habe unter Druck setzen lassen. Das hat mich teilweise doch sehr gestresst und ich war erst halbwegs ruhig, als die soweit standen. In diesem Zeitraum habe ich mich auch häufiger gefragt, ob das wirklich sein muss. Hier, jetzt, unter diesen Umständen. Inzwischen bin ich sehr froh, dass ich es so gemacht, dass ich kein Urlaubssemster genommen habe, dass ich es durchziehe.


Zum Anderen war einfach das Wetter so gut und wir waren schon früh viel unterwegs, natürlich bedingt durch den Besuch, aber wäre der gewesen und ich nicht fit, dann hätten wir das sicherlich auch nicht gemacht. Also schiebe ich es viel mehr aufs Wetter. Und ja, das Wirrwarr im Kopf sagt ja auch gerne "Hey, du könntest zwar im Bett liegen bleiben und dich bedienen lassen, ABER eigentlich könntest du auch das und das machen ..." Ganz ehrlich: ich bin furchtbar schlecht darin, andere Leute etwas für mich machen zu lassen und am allerliebsten mache ich alles selbst. Ein bissl blöd, aber so ist das nunmal. Ich fand mich selbst allerdings schon ganz gut. Denn ein wenig umsorgen lassen habe ich mich ja doch, nicht zuletzt, weil auch unsere Hebamme da ein bisschen hinterher war ;)

Im Großen und Ganzen bleibt einfach zu sagen: Wäre die Geburt nicht so astrein gelaufen, wäre Jakob Love nicht von Anfang an so ein Engelchen gewesen und wären wir nicht von Anfang an zu Zweit füreinander und den Haushalt da gewesen ... Dann hätte das mit dem Wochenbett auch sicherlich völlig anders ausgesehen. So kamen sehr viele glückliche Faktoren zusammen und wir hatten nichtsdestotrotz wunderbare Babyflitterwochen zu Dritt, zu Sechst mit unseeren Familien und mit dem einen oder anderen Besuch!

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