Tschüss, neunter Monat - Hallo, Zielgerade!

So schnell kann es also gehen: der letzte Monat ist angebrochen und zeitweise dachte ich, er kommt niemals mehr, andererseits empfand auch häufig die Zeit als einen Wahnsinnsfluss, der irgendwie mir zu schnellt geht und wo ich gar nicht mehr hinterherkomme. Beides ist irgendwie nicht das Wahre, aber ich finde es sehr schwer, im Hier und Jetzt zu leben.
Der neunte Monat war tatsächlich ganz schön anstregend; ich bin heilfroh, dass ich erst sehr spät einen Bauch bekommen habe, auch wenn ich natürlich häufig das Gefühl hatte, nicht für voll genommen zu werden aufgrund der Größe. Und weil man jedes Mal doofe Kommentare bekommen hat ... Egal, die Zeit ist quasi vorbei. Wenn ich aber jetzt  tatsächlich an all die Frauen mit einem "normalen" Bauchumfang" denke - halleluja, im Prinzip bin ich nicht schlecht gefahren. Der ist mir jetzt auch schon so groß und schwer genug.
Aber noch einen Vorteil hat das ganze "Bauchdilemma": Wenigstens kann ich die Schwangerschaft noch genießen (größtenteils), weil ich am Bauch noch Freude haben kann, da er mir nicht, wie den meisten bereits zu diesem Zeitpunkt, auf die Nerven geht. Nichtsdestotrotz freue ich mich wahnsinnig schon auf den Moment, wo ich wieder meine alten Klamotten anziehen kann und mir mein ganzer Kleiderschrank wieder zur Verfügung steht. Denn trotz des kleinen und spät wachsenden Bauches habe ich ja andererseits wiederum schon sehr schnell nicht mehr in meine normalen Hosen gepasst und trage seit März nur die gleichen immer wieder kehrenden selben Klamotten ... Es ist wirklich an der Zeit!
Das Krümli bewegt sich inzwischen nicht unbedingt weniger, aber dafür völlig anders als noch im letzten Monat: da gab es ja Püffe, Tritte und Stöße, inzwischen hat sich das alles mehr zu einem Recken und Strecken gewandelt, sodass man teilweise das Gefühl hat, es zieht im Bauch um, aber eben nicht mehr ganz so ruckhaft sondern mehr wie so ein Würmli, welches seine Bahnen zieht im Bauch. Wird eben langsam doch eng da drinne.
Probleme allerdings gab es allerdings auch im letzten Monat: das Schlafen wird langsam schwierig, um nicht zu sagen aufwendig: man glaubt gar nicht, wie anstrengend ein einfaches Wendemanöver ist, wenn man erst sich, dann die Kugel und dann auch am Besten noch das Stillkissen auf die andere Seite wuchten muss. Von den Toilettengängen ganz zu schweigen, die sind dagegen harmlos. Allerdings hatte ich immense nervige Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum, die ich aber hoffentlich jetzt dank



eingedämmt habe. Zumindest lief es vergleichsweise in der letzten Woche schon recht gut. Außerdem habe ich jetzt angefangen



Himbeerblätter und Geburtsvorbereitungstee zu trinken. Ich olle Teetante! 
Ansonsten war der neunte Monat ziemlich rückenschmerzfrei, jetzt fängt es nur langsam mit Kreuzschmerzen an (der Bauch wiegt halt doch) aber alles in allem will ich mich gar nicht beschweren.  

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