Marstrand, eine Inselchen der besonderen Art


Die kleine Insel, die in der Hochsaison (ich sage jetzt extra NICHT Sommer) vor Touris nur so brummen muss, ist am Tage unseres Besuches eher nass und kühl und vor allem leer. Außer uns verwirren sich gerade nur wenige Leute hierher, und dass wir Touristen sind sieht man schon alleine daran, dass wir in voller Regenmontur auftreten und aussehen, als würden wir den Everest besteigen oder Ähnliches. 
Das kleine Städtchen ist wirklich herzig, hat viele schöne Holzhäuser, eine Bibliothek und eine Kirche und gefällt mir ganz gut. Es ist einfach nur süß!




Unser Rundweg um das gute Stück beginnt auf der Seite der alten Burg, an die sich der Wanderweg direkt anschließt. Ein bisschen Museum gibt es hier natürlich auch. Aber vor allem schon ganz bald Felsen, Wasser, Wolken und verstreute Holzhäuschen auf noch mehr Felsen. 








Es hat allerdings vor allem eins: geregnet! Aber hey, da muss man eben durch. Ist ja August und da kann das Wetter auch mal instabil werden, vor allem wenn es drei Wochen zuvor die ganze Zeit Sommer pur war. Ich mag die Landschaft total und finde, es sieht erst so richtig mit grauem Himmel und Wolken und allem so richtig schön aus. Irgendwie idyllisch, trostlos, einfach perfekt! Ich habe seltsame Ansichten manchmal. Und ja, wir haben an der Bank Pause gemacht und unsere Brote gegessen, denn zu dem Zeitpunkt fisselte es nur noch ein wenig und das war schon viel im Anbetracht der ganzen Situation.





Verließ man dann den Klippenrundwanderweg und streunte ein wenig durch das Innere, dann befand man sich bald in einem so wundervollen Wald, wie ich ihn selten zuvor gesehen habe, vor allem im Anbetracht der Tatsache, dass dieser im 18. Jahrhundert angelegt wurde und seitdem fröhlichst wächst und gedeiht und wirklich sehr zauberhaft-märchenmäßig ausschaut und auch so eine Art von Stimmung verbreitet. Gerade mit dem aufhörenden Regen, die Tropfen, die alle schwer auf den Blättern lasten und zu Boden gehen, ist es einfach nur wunderschön.





Zum Schluss sind wir dann tatsächlich noch ein wenig vom Weg abgekommen, bekamen dafür aber einen grandiosen Ausblick über die Insel rüber ans Festland und mussten noch ein wenig klettern - ich sag euch, was im achten Monat mit einer bestimmten Bauchgröße noch alles geht ist der Wahnsinn! Aber es ist auch ganz schön anstrengend und dementsprechend war ich nach solchen Tagaen doch ganz schön erledigt und froh, wenn wir früh ins Bett verschwunden sind.

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