Sonntag, 12. August 2018

Unser Wochenende in Bildern - 11. und 12. August 2018

Samstag


Obwohl nichts auf dem Bildschirm läuft, sondern ein Hörbuch abgespielt wird, ist er dennoch interessant.


Frühstücken in gewohnter "Hopplahopp-Manier". 


Danach wird die Bude verwüstet ;)


Wir suchen ein Kuchenrezept heraus, denn die ehemalige Tagesmama kommt am Nachmittag zu Besuch mit ihrem Sohn.


Außerdem muss dieses über zwanzig Kilo schwere Paket zur Post. Kinderwagen sind sowas von praktisch.


Es wird gespielt und ...


gebacken.


Und gespielt und gestillt.


Es gibt Mangoldtarte. 


Außerdem müssen wir noch ein wenig einkaufen. Das erledigen wir ausnahmsweise mal zu Viert.


Die neue Kreide muss sofort ausprobiert werden.


Der Besuch ist da, der Kuchen schmeckt und die Jungs sind so, so glücklich, sich wieder zu sehen.

Sonntag


Heute haben wir es ein wenig eiliger, denn wir sind mit Freunden verabredet.


Das Gemälde auf dem Fußboden wächst und gedeiht.


Mit dem Auto geht es nach Frankenhausen.


Ich hatte mal gelesen, dass es dort ein Maislabyrinth geben soll. War aber nicht so, aber der Bauernhof, den es dafür gibt, hat trotzdem einiges zu bieten. 


Die Staatsdomäne Frankenhausen gehört zur Kasseler Uni und ist wirklich einen Besuch wert. Wir wollen demnächst mal wieder hin, wenn der Hofladen geöffnet hat.


Da es ja leider kein Labyrinth gibt, muss eine Planänderung her. Die ist aber noch viel besser! Es gibt erst Eis und Eiskaffee ...


und dann geht es den Berg hoch auf und in die Ruine.


Zudem werden alle paar Meter Schuhe an- und wieder ausgezogen. Aber geduldig ist die Mutter der Porzellankiste - oder so ähnlich.


Zuhause gibt es Gemüsesuppe. Bei dem Wetter ... Na, ich weiß net. Immerhin: Vitamine für alle!


Zurzeit wird mit den einfachsten Dingen, in diesem Fall einer kleinen Kiste, ewig lange gespielt. Hier gerade "Ich gehe zur Arbeit".


Entspanntes Abhängen.


Was man alles mit nasser Kreide bemalen kann. Wenn wir schon keine Blumen im Hochbeet haben, so wenigstens ein bisschen bunt außen dran.

Beide Kinder schlafen um viertel nach neun - das heißt es gibt jetzt Buch und Leseschokolade im Bett: geilo!! 

Mehr Wochenenden gibt es unter https://geborgen-wachsen.de/2018/08/12/wochenende-in-bildern-11-12-august-2018/

Samstag, 11. August 2018

Geschwisterbonus

Manchmal feiere ich meien Naivität ein bisschen und freue mich, dass sie da ist und mich bescheren kann; denn meistens werde ich für sie belächelt. 

Keinen Plan von etwas zu haben und manchmal die seltene Fähigkeit, Dinge einfach nur auf sich zukommen zu lassen - auch darüber freue ich mich derzeit.

Denn wenn ich gewusst hätte, dass nach den so tollen ersten Wochen hier einmal alles richtig "WUSCH" macht, dann hätte ich doch ein wenig schlechte Laune bekommen.

Er tobte. Aber so richtig. Mit vielen heftigen, intensiven, langen Wutanfällen. Mit Heimwehattacken der besonderen Art, mit einem Klammerbegriff, der sich gewaschen hat, mit der besonderen Vorliebe für die Überschreitung von Grenzen.

Und ich konnte ihn verstehen. So, SO gut verstehen. Es war einmal alles umgewurstelt worden, von vorne nach hinten und quer wieder zurück.

Seine Welt ist nicht mehr dieselbe und auch wenn er seine Schwester heiß und innig liebt, immer noch und immer wieder aufs Neue, so muss er uns doch teilen. Jeden Tag. Unsere psychische und physische Nähe, unsere Aufmerksamkeit, unsere Zeit.

Trotzdem war es mehr als anstrengend, trotzdem bin ich das eine oder andere Mal ausgeflippt, trotzdem fiel es mir oft schwer, geduldig und verständisvoll zu sein.

Ich hoffe sehr, dass wir langsam wieder in etwas ruhigere Gewässer schippern.

Freitag, 10. August 2018

Vor einem Jahr: II

Da war er also - der zweite Strich - am 10. August 2017. Und am 12. noch einmal. Zwei Tests, das kann ja nicht so verkehrt sein - das Ergebnis.

Verrückt, und so schnell sieht man seine Zukunft zu Viert vor sich und schmeißt schon einmal alte Pläne um, schmiedet neue ...


Nun ja, wir hatten das durchaus geplant; allerdings gerade erst zwei Monate zuvor, am zweiten Hochzeitstag.

In jedem Fall saßen wir damals, nach dem Arzttermin ein paar Tage später, zusammen mit einem Ultraschallbild, im Café und dachten uns wohl so etwas wie: "Tjoa ..."

Und ab da ging es dann auch schon irgendwie rund!

Mittwoch, 8. August 2018

Aufgewachsen

Ich bin nicht sonderlich gut darin, Freunschaften zu pflegen. Das können vermutlich alle meine langjährigen Freundinnen, so viele sind es inzwischen nicht mehr, bestätigen. Ich mache das nicht mit Absicht, es passiert einfach. 

Meine wohl älteste Freundin (quasi meine erste große Sandkastenliebe), wir kennen uns seitdem wir drei oder vier Jahre alt sind, damals zogen wir zusammen in dasselbe Wohnviertel in unserer Kleinstadt auf eine herrlich kinderfreundliche Spielstraße und wohnten dann gegenüber, ist nun auch Mama. Seit noch nicht mal einer Woche.

Wir haben wirklich sehr viel zusammen erlebt, waren zusammen im Urlaub, auf Freizeitreisen, im Kindergarten und in der Grundschule (danach trennten sich zumindest unsere Schulwege, sie ging auf das Gymnasium, ich auf die Realschule) und auch wenn wir zwischenzeitig teilweise nur einmal im Jahr voneinander hörten oder uns einmal sahen (durch Zufall, wenn wir beide gerade gleichzeitig unsere jeweiligen Eltern besuchen) ist es, als wären wir nie getrennt gewesen.

Ich bin sehr dankbar für diese Art der Freundschaft und so froh, dass es immer zwischen uns so völlig komplikationslos lief und läuft. Weil wir beide sehr verschieden, aber in manchem doch ähnlich gestrickt sind.

Vor einem Jahr war ich gerade schwanger. Hatte den Test noch nicht in den Händen, aber es war mir ganz schön schlecht tagsüber und im Gefühl hatte ich es definitiv schon. Das war sehr komisch, weil ich dachte, dass sie mit ihrem ersten Wunschkind bestimmt noch vor unserem zweiten schwanger würde.

Dem war nicht so, aber an dem Tag vor meinem 29. Geburtstag, also im Dezember, erfuhr ich dann von ihrer Schwangerschaft. Ein ganz schön feines Geburtstagsgeschenk war das damals, das habe ich ihr nie gesagt, aber ich habe mir echt den Allerwertesten abgefreut (und jetzt, als sie mir das Foto ihrer Lütten schickte am Samstag, noch einmal doppelt so doll).

Jetzt sind unsere Mädchen gerade einmal ganz genau 16 Wochen auseinander. Also klar, jetzt sind diese Wochen noch sehr, sehr viel, aber ich weiß, in ein paar Jahren wird dieser noch große Altersunterschied ganz egal sein.

Auch wenn wir diesem Frühlings- und dem Sommermädchen nicht die nahe Wohnsituation bieten können wie unsere Eltern uns damals, so hoffe ich doch, dass sie eine gewisse Verbindung miteinander eingehen können (immerhin wohnen wir schon einmal im selben Bundesland, das ist ja was!)

Sonntag, 5. August 2018

Unser Wochenende in Bildern - 4. und 5. August 2018

Samstag


Kaffee am Morgen und so :) Seitdem wir wieder daheim sind, gibt es ihn auch endlich wieder mit ordentlich Milchschaum.


Wir haben neue Knete und seitdem ist die auch wieder sehr beliebt.


Love mag ein paar Buchstaben "malen" lernen. Am besten mit Kreide auf dem Balkonboden.


Wir gehen Brombeeren pflücken. Die sind derzeit hier heiß begehrt und in der nächsten Nachbarschaft problemlos zu bekommen. 


Ungefähr seitdem es heiß ist, lässt sich das Frühlingsmädchen auch gerne mal im Kinderwagen schieben. Schon sehr praktisch in diesen Zeiten.


Fußball - aber wirklich nur kurz, es ist zu heiß.


Unsere Ausbeute. Dieselbe Menge pflücken wir am Sonntag übrigens noch einmal.


Kaltes Mittagessen.


Päuschen.


Mit Eiskaffee natürlich.


Zwischendurch immer mal wieder im Kinderzimmer spielen. Dort ist es zwar auch warm, aber immer noch erträglicher als draußen.


Jonas backt phantastischen Kuchen.


Das restliche Wochenende wird getragen von einer Art Glückshochgefühl, denn meine liebste Freundin N. hat am Freitagabend ihr Baby bekommen. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich nur daran denke. Deshalb wurde ganz emotional direkt eine Karte geschrieben und abgeschickt.


Ich bekomme ein wenig einen Lagerkoller und mag Zeugs aus dem Keller hochschleppen (außerdem ist es dort angenehm kühl) und sortieren und ausmisten.


Der Herbstjunge malt solange die Kisten an.


Vorlesen lassen ist so beliebt derzeit. Und da der Mittagsschlaf ausfiel, schläft er auch tatsächlich auf dem Sofa mitten im Buch dabei ein! Wahnsinn.


Die Lütte hat sich auch so über den Tag von Schläfchen zu Schläfchen genickert und ist auch total platt.


Ich stoße auf N und ihr Baby und natürlich ihren Mann an. Herzlichsten Glühstrumpf!

Sonntag 


Kleines Frühstück auf dem Wohnzimmerteppich.


Wir machen uns auf in den Tierpark, um zu Beginn der Hitze, die heute zum Glück etwas geringer ausfällt, wieder daheim zu sein.


Still- und Futterpause mit Ausblick (den ihr jetzt hier nicht so sehen könnt, wie mir gerade auffällt).


Der Kinderwagen klappt super, auch für beide Kinder, denn auch Love mag sich ab und an gerne dort hineinlegen, um kurz auszuruhen.


Also so ein ähnlicher Blick war es vorhin, ja?!


Zuhause gibt es Flammkuchen.


Und Windeln müssen mal wieder in ihr Lanolinbad.


Wir gehen noch eine längere Runde hinaus, vorher noch Seifenblasen blubbern, dann mit dem Laufrad. 


Irgendwann schlägt die Müdigkeit zu und es wird ruhiger in der Wohnung. Hörspiele hören klappt inzwischen auch richtig gut zum runterkommen.


Vor dem Schlafengehen wird noch "Monster malen" gewünscht.


Und meine splissigen Haare gehen mir endlich so auf den Senkel, dass Jonas mir schon mal ein bisschen was mit unserem Geburtshauswerkzeug absäbeln darf.