Donnerstag, 24. Mai 2018

Ein Monat mit Frieda Lucia

Ja, so rennt und rast die Zeit, unser Frühlingsmädchen wächst und hat schon mehr als einen Kilo seit der Geburt zugenommen und ist gute drei Zentimeter gewachsen. Größe 56 ist eigentlich auch schon Geschichte und ich wühle mich bald durch die 62/68er Klamotten und bin so froh, die schon mal bereitgelegt zu haben. Sonst hätte ich jetzt schon den Keller durchwühlen müssen.


Stillen klappt einfach super, außer abends, da hat sie andere Interessen - vor allem tragen, was das derzeitige Zubettbringen durch eine Person nicht sonderlich einfach macht. Überhaupt ist sie Jakob extrem ähnlich in vielen Verhaltensweisen, außer dass sie mehr schläft als er.  Aber auch sie ist definitiv eher ein Tragebaby und meist tiefenentspannt.


Sie macht bereits lustige Laute und ein wenig lächeln kann sie auch schon, wenn auch eher nicht zielorientiert. Sie entwickelt sich einfach nur toll und ich finde es immer noch unglaublich, dass sie jetzt bei uns ist. Auf einmal. Nach zehn Monaten mehr oder weniger geduldigen Wartens ist sie auf einmal da. Ich weiß nicht, es ist einfach nur verrückt. Und ein Wunder sondergleichen.

Sonntag, 20. Mai 2018

Unser Wochenende in Bildern - 19./ 20. Mai 2018

Samstag


Ein sehr guter Start in den Tag. Wir haben uns mit einem befreundeten Vater mit Sohn im Tierpark verabredet und sind deshalb gar nicht so sauer, dass der Tag schon um sieben eingeläutet wird. Schließlich muss so einiges vorbereitet werden. Und in Übung mit zwei Kindern gleichzeitig loszukommen sind wir auch noch nicht.
 


Morgendliche Spieleaction.


Jakob hilft mir beim Packen.


Wir sind lange im Park und lassen die zwei Jungs größtenteils machen. Für die ist alles sowieso ein einziges, großes Spiel.


Stillen mit Aussicht. Außerdem gibt es auch noch Pommes und genug zu gucken - der Eingang wird nämlich noch neu gemacht.


Derzeit habe ich das Gefühl, nie wirklich satt zu sein - auf Dauer sehr nervig, vor allem wenn man auch nie zum Essen kommt. Aber auf der Rückfahrt im Auto klappt es mit dem Resteessen ganz gut.


Zuhause gibt es - yeay, bald Essen. Dieses Stillen ist wirklich - ganz schön anstrengend :P 


Geschwisterplüsch.


"Mama, is toche dir was."


Spielekind durch und durch. Zumindest wenn es sich um Bagger, Kipplaster und Steine handelt.

Sonntag


Fein, fein!


Nur ein leichtes, schnelles Frühstück, weil Jonas schon hatte und überhaupt passt es mal wieder nur zwischen Tür und Angel.


Wir wollen auf zum Spielplatz, aber das dauert ewig und ich kann das überhaupt nicht leiden aber letztlich schaffen wir es dennoch.


Spielplatzstillen.


Improvisiertes Mittagessen: Salat und Nudeln mit Pesto gab es auch.


Entspannungs- und Abkühlungslimo, nachdem der Lütte erfolgreich im Buggy eingeschlafen ist.


Ich schlafe doch tatsächlich auch noch eine kleine Runde.


Waffelteigrührer.


Bauklotztransportierer.


Um sieben ist auf dem Spielplatz auch nichts mehr los. Aber wird buddeln und baggern und rutschen, bis die Badewanne ruft.


Zusammen wird ein Liedchen geträllert, um Frieda beim Einschlafen im Tuch zu helfen. Zumindest Jakob stimmt fröhlich mit ein. Er wollte noch nicht schlafen und half mir dann noch, mein schnell zubereitetes Abendessen zu vernichten. 

Freitag, 18. Mai 2018

Vier Wochen zu Viert

Beim zweiten Kind geht die Zeit noch viel schneller herum - ja, oft gehört, aber stimmt. Bzw. habe ich das auch nicht angezweifelt. Beim ersten ist das Altern schon fix gegangen, und jetzt ist es quasi nur ein Fingerschnipps und schon zieht sie aus. 

Ich hoffe, das dauert noch ein paar Jährchen.


Vier Wochen, mensch. Eine lange Zeit aber irgendwie - man macht nicht viel und schon ist der Tag herum. Und dann noch einer. Und dann eine Woche. Und schon waren es zwei Wochen und jetzt bereits vier. Am Sonntag wird sie einen Monat alt. Kinners ey!

Es ist Mai und unser Frühlingsmädchen kommt an: bei uns und mit uns. Und wir mit ihr. Zu Viert ist es ganz anders als zu Dritt. Und Alltag ... Nein, von so etwas möchte ich gar nicht erst reden. Dafür ist alles noch zu frisch und neu. Es ist ja auch noch Wochenbett, auch wenn es langsam sich auswochenbettet ;)  

Als wäre es gestern gewesen, dass wir sie das erste Mal bestaunen konnten. Allesamt - zu Dritt. Und zuerst zu Zweit. Und dann zu Viert. Inzwischen haben alle engen Familienmitglieder, also unsere Eltern und Geschwister, sie gesehen. Sie ist da. Und sie ist Wirklichkeit.

Dienstag, 15. Mai 2018

Unser Wochenende in Bildern - 12./ 13. Mai 2018

Samstag


Aufsteh-Fernsehen bzw. die Ich-kann-in-Ruhe-meinen-Kaffee-trinken-Pause.


Eine rundum perfekte Avocado, der Tag kann nur gut werden.


Und natürlich kuscheln.


Die Schwiegereltern und der große kleine Onkel sind da, mit ihnen unser Frühstück. Genial!


Mitbringsel gibt es auch.


Allemann auf den Spielplatz. Außerdem gibt es Eis für alle!


Die Kekse der Uroma werden verschmäht.


Päuschen.


Was ziehe ich denn Hübsches zu unserem heutigen Jubiläum an? Wir gehen nämlich fein essen.


Das Hochzeitskleid ist immer eine gute Wahl :) 


Wir essen im "Voit", Kassels einzigem Sternerestaurant, und genießen das draußen sitzen, sieben Gänge und alkoholfreien Sekt und hausgemacht Limonade und Wein und Gin Tonic (ist klar, das war nicht ich) und vor allem natürlich uns!
Derweil werden beide Lütten wunderbar von drei Erwachsenen betreut und bespaßt (oder auch vor allem getragen).

Sonntag


Der erste Wunsch am Sonntagmorgen: kneten. Na klaro.


Ähm, ja. Das war ich.


Sehr großes Hobby: Kaffeepulver in die Maschine füllen.


Es gibt mitgebrachte Torte.


Und viel spielen draußen auf dem Balkon.


Sitzen und Wetter genießen. Beim Lütten deutet sich allerdings schon seit dem vergangenen Abend eine Erkältung an. Fein, die hat er von Jonas sich geschnappt.


Er ist ganz schön platt, was aber auch bedeutet, dass wir fein im Bett kuscheln können.


Und natürlich "Unwetter" gucken. Wie immer gibt es hier nur ein bissl Platzregen und Donner.


Spannend ist es dennoch.


Gemüsesuppe für Alle.


Mein Tagesabschluss seit einigen Wochen schon: heißer Kakao mit viel Zimt und manchmal Kardamom. Perfekter Einschlafdrink.

Mehr Wochenenden wie immer unter https://geborgen-wachsen.de/2018/05/13/wochenende-in-bildern-12-13-mai-2018/

Sonntag, 13. Mai 2018

Wochenbett, das zweite

Natürlich vergisst man das erste Wochenbett nicht, aber manche Sachen verdrängt man dann doch. Entweder weil sie besonders unbedeutend oder besonders einschränkend oder belastend bzw. nervig waren. Von beiden Seiten gibt es auch beim zweiten wieder einiges dabei. Eigentlich nur bereits Bekanntes - das macht das Leben einfacher.


Schwitzen ist an der Tagesordnung, aber bei dem Wetter auch schon fast wieder normal; zumindest für mich, denn diese sommerlichen Temperaturen hier ... Aber dieses hormonelle Schwitzen ist echt, gerade am Anfang, extrem. Ich werde sehen, wie lange es dieses Mal andauert. 

Explodierende Milchbar trifft es ganz gut. Aber im Gegensatz zum ersten Wochenbett gibt es zum Glück noch einen Abnehmer, der sich jeden Abend und jeden Morgen über eine Stillmahlzeit freut. Das erspart mir eine Menge Abpumperei, die ich bei Jakob noch hatte. Was dort auch nicht unpraktisch war, weil er auch viel aus der Flasche bekommen hat, so mussten wir nie auf Milchpulver zurückgreifen.
Aber ich bin sehr froh, mich auf das Abendteuer Tandemstillen eingelassen zu haben, auch wenn es natürlich (häufiger als ich dachte um ehrlich zu sein) dazu kommt, das beide gleichzeitig wollen. Ich werde nochmal separat zu dem Thema schreiben!

Im ersten Wochenbett schob ich die Kopfschmerzen, die mich wochenlang abends ereilten, auf die PDA. Aber leider, leider habe ich sie auch dieses Mal, was die eh schon schwierigen Abendstunden für mich nicht leichter macht. Also wohl doch etwas Hormonelles. Ich hoffe, bald sind die Geschichte. 

Ansonsten hat man entweder Zeit zu duschen oder zu essen. Die Zeitfenster sind kurz, alles eine Sache der Gewöhnung, gerade wenn man alleine daheim ist wie seit letzter Woche der Fall, und nicht mal eben jemand die Lütte sich schnappen kann. Ein sehr bekanntes Phänomen, und obwohl es schon nach dem ersten Mal nichts Neues ist, bin ich doch erstaunt, wie viel man vergisst oder anders in Erinnerung hat.


Der Beckenboden war anfangs ein einziges Desaster ;) Na klar, ich wog insgesamt mehr, die Lütte war schwerer, ich bin früh wieder auf den Beinen gewesen und habe sie, viel eher als Jakob damals, im Tragetuch gehabt. Derweil geht aber auch das wieder viel besser, dafür sind bekannte Rückenschmerzen zurück; einen Säugling zu tragen ist einfach Gewöhnungssache und das braucht ein bisschen Zeit.

Jetzt, in der vierten Woche, bin ich wirklich schon wieder relativ fit. Solange das Wetter mich nicht aus der Bahn wirft, habe ich keine Kreislaufprobleme und habe genug Energie für - nun ja, um ehrlich zu sein - einen halbwegs geregelten Tagesablauf bis maximal einundzwanzig Uhr :P 
Jakob schläft derzeit zwischen acht und halb neun, danach stehe ich meist nur noch sehr kurz auf für die wichtigsten Dinge und gehe dann auch ins Bett.

Man merkt eben doch, es ist noch Wochenbett und es ist noch ein wenig Ausnahmezustand und von Alltag mag ich eigentlich noch überhaupt nicht reden. Alles wird, ganz klar.

Montag, 7. Mai 2018

Unser Wochenende in Bildern - 05./ 06. Mai 2018

Der Samstag ist ganz schön verkorkst, der Sonntag deutlich besser. Und ich dafür aber um einiges schlauer, was definitiv beim nächsten Mal anders gemacht wird.

Samstag


Natürlich gab es vorher schon Frühstück, aber ich komme überhaupt nicht dazu, irgendwie Bilder zu machen - dafür vom Rhabarberabwasch.


Es soll nämlich Kuchen geben heute Nachmittag. Der schmeckt auch ganz schön phantastisch.


Leider hat das Planschbecken über den Herbst und Winter Löcher bekommen. Aber Jonas hat eine gute Idee: mit Teichfolie kleben. Das funktioniert auch sehr gut.


Balkonien den ganzen Vormittag über.


Die Tomaten können nämlich endlich nach draußen.


Der Versuch eines Einschlafspaziergangs meinerseits. Ähm ... ja. Eher so nein.


Wir essen alleine am Samstag dreiviertel Kuchen. Muss man aber auch, denn Hefe hält sich ja nicht ewig so lecker.


Spielplatz. Und wieder der Versuch eines Schläfchenspaziergangs. Eher so nein.


Ganz toll zu sehen, wie er sich in diesem Frühjahr (auch wenn die Temperaturen gerade eher "Sommer" rufen) die Spielplätze wieder ganz neu und anders erobert.


Wegen des fehlenden Schläfchens ist dafür frühes Zubettgehen angesagt (von seiner Seite aus natürlich) und wir versuchen ...


einen Film zu schauen. Aber die Lütte hat sich gedacht, den ersten Abend überhaupt ein wenig zu quengeln. Aber das Tragetuch hilft und es wird nicht allzu spät.

Sonntag


"Leo Lastwagen" steht auf dem Programm. 


Und ein ruhigeres Frühstück als gestern. Der Nachteil ist nämlich ein bisschen, dass Jakob dank der Milchmahlzeit am Morgen nicht mehr den Appetit hat und sofort bereit ist für Spielspaß und Co, wenn mir der Magen längst auf halb acht hängt.


Gegen elf erwarten wir Besuch aus meiner Heimat, den kleinen großen Onkel mit bester Hälfte, deshalb geht es vorher noch auf den Spielplatz.


Und der Lütte freut sich über andere Spielkameraden außer uns.


Nachmittags gibt es noch Eis und Bagger. Derzeit schießen hier die Baustellen wieder aus allen Löchern - nicht unpraktisch.


Danach geht es noch auf den Spielplatz. Es wird gerannt und gebaggert und im Sand gebuddelt und und und. 


Derweil schon seit heute Mittag: Wollis in Lanolin baden.


Abendessen nur für mich um halb neun - ganz schön spät, aber vorher war irgendwie nicht drinne.